Leinenführigkeit- Strategie wie es wirklich klappt!

8. September 2021

Leinenführigkeit- eine Strategie wie es wirklich klappt!

Neben dem Rückruf ist die Leinenführigkeit wohl das Thema Nummer 1 bei Hundehaltern.

Schon bei den Kleinsten fangen wir damit an. Allerdings und das ist das eigentliche Problem fehlt es an der Konzentration, sowohl beim Halter als auch beim Hund.

Man beginnt mit Leinentraining und irgendwann ist es ja auch mal vorbei, denn man kann ja nicht den ganzen Spaziergang lang Leinentraining machen. Weder bei Welpen noch bei erwachsenen Hunden.

Tja, aber wann ist denn Schluss und vor allem wie signalisiere ich meinem Hund das?

In dem ich sage „lauf“ und dann darf er am Halsband oder Geschirr ziehen? Das klappt meist nicht so gut. Meint der Hund öfter zwischendurch zu hören, dass das Freigabesignal schon kam, 😉

Strategie muss her!

In allen Kursen wechseln wir zwischen Halsband und Geschirr. Am Halsband ist Leinentraining und am Geschirr, kann der Hund Freizeit haben.

Alle Hunde haben also immer beides um, damit man jederzeit um klicken kann und sich seine Erfolge beim Leinentraining nicht kaputt macht.So kann man wunderbar in Stressigen Situationen, die der Hund vielleicht noch zu aufregend findet aufs Geschirr klicken und muss nicht inkonsequent sein. Auch der Spaziergang wird so für alle wesentlich entspannter, denn ich weiß ja, dass nach 10min das Leinentraining endet und ich meinen Weg fortsetzten kann.

Welches Leinentraining man dann wählt ist übrigens egal. Viele Wege führen nach Rom, man muss sie nur konsequent gehen.

Du kannst kommentarlos rückwärts laufen, kurz bevor Dein Hund in die Leine zieht. Du läufst so lange Rückwärts (nicht umdrehen sondern richtig rückwärts laufen) bis dein Hund mitläuft und neben dir ist, dann bleibst du stehen, zählst bis 2 und wenn dein Hund auch so lange stehen bleibt, läufst du wieder los. Loben kannst du deinen Hund verbal, wenn er ein paar Schritte gut neben dir gelaufen ist. Max. 5-10min und dann wieder umknicken.

Also, schnapp dir Geschirr, Halsband und Leine und laufe los. Innerhalb einer Woche wird der Unterschied am Halsband schon mehr als deutlich sein.

Übrigens, wer kein Halsband benutzen möchte, der kann auch ein Halstuch nehmen und dem Hund dies, wenn die Leinenführigkeit beginnt, umtun und wenn sie endet, wieder abnehmen.

Hunde lernen Kontextbezogen und deshalb ist es egal wie es es dem Hund signalisiere, Hauptsache ich tue es überhaupt.

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